Die Kampagne „Kein Platz für Zufall“ bringt Beispiele aus ganz Deutschland zusammen, die zeigen, wie Bildungschancen vor Ort gestärkt werden können. Auch NRW ist dabei: Den Auftakt unserer eigenen Beiträge zur Kampagne bildet die Perspektive von Dr. Richard Schröder, Leitung des Fachbereichs Gesundheit, Bildung und Erziehung des Kreises Recklinghausen. Er verdeutlicht, welche zentrale Rolle Bildungsbüros dabei spielen, kommunale Bedarfe mit den Möglichkeiten von Stiftungen und weiteren Partnern zusammenzubringen und so Bildungsprojekte vor Ort zu ermöglichen.
Denn Bildungschancen entstehen in den Kommunen. Hier zeigt sich, ob Bildungsangebote Menschen wirklich erreichen und ob Teilhabe, Übergänge und Zukunftschancen gelingen.
Dafür braucht es mehr als unkoordinierte Einzelmaßnahmen: Entscheidend ist eine abgestimmte, datenbasierte Bildungssteuerung, die Bedarfe sichtbar macht, Prioritäten klärt und Angebote gezielt weiterentwickelt.
Gleichzeitig zeigt sich: Kommunen können diese Herausforderungen nicht allein bewältigen. Nachhaltige Bildungsentwicklung gelingt dort besonders gut, wo Verwaltung, Bildungseinrichtungen, Zivilgesellschaft und Stiftungen ihre Kompetenzen bündeln und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Mit „Kein Platz für Zufall“ hat das Fachnetzwerk für kommunales Bildungsmanagement, unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie den DLR Projektträger, eine bundesweite Kampagne gestartet. Sie zeigt anhand von Praxisbeispielen aus Kommunen, wie Bildungschancen verbessert werden können – auf Grundlage eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements.
Auch wir als REAB NRW sind Teil der Kampagne und geben in den kommenden Monaten mit weiteren Testimonials Einblicke in die Gestaltung chancengerechter Bildung in NRW.
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