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REAB NRW & Inklusion

Seit Januar 2026 begleitet die REAB NRW im Fachnetzwerk kommunales Bildungsmanagement den Themenschwerpunkt Inklusion.  

Unser Ziel ist es, das Thema im Fachnetzwerk für kommunales Bildungsmanagement (BMBFSFJ) zu stärken, Erfahrungen aus Kommunen sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch zu fördern. Inklusion verstehen wir dabei als Querschnittsthema, das alle Bildungsbereiche betrifft und langfristig in kommunalen Bildungsstrategien mitgedacht werden sollte.

Unsere Arbeit fokussiert die inklusive Gestaltung kommunaler Bildungslandschaften. Dabei steht zunächst die Teilhabe von Menschen mit Behinderung (0–27 Jahre) im Mittelpunkt – von den Frühen Hilfen bis zum Übergang in Ausbildung und Beruf. Ein zentraler Blick richtet sich auf Zugangsbedingungen, Barrieren und Beteiligungsmöglichkeiten in schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten. Das kommunale Bildungsmonitoring dient dabei als wichtige Grundlage, um inklusive Bedarfe und Entwicklungen datenbasiert sichtbar zu machen. Querschnittsthemen wie Migration, Armut und Alter werden dabei bewusst intersektional mitgedacht. 

Im Rahmen dieses Themenschwerpunkts übernimmt die REAB NRW unter anderem folgende Aufgaben: 

  • Bereitstellung von Good Practice und Wissen für alle Interessierten
  • Austausch, Vernetzung und Orientierung für Kommunen und Akteure des Fachnetzwerkes
  • Fachliche Impulse und Austauschformate im Fachnetzwerk kommunales Bildungsmanagement

Die AG Bildungskommunen inklusiv ist ein digitales Veranstaltungsformat für teilnehmende Kommunen des BMBFSFJ-Förderprogramms Bildungskommunen mit dem Themenschwerpunkt Inklusion, welches 2-mal jährlich stattfindet. Diese Arbeitsgruppe dient als niedrigschwellige Anlaufstelle für geförderte und interessierte Kommunen bei Fragen zur kommunalen Verankerung von Inklusion im Bildungsmanagement. Wir arbeiten dabei eng mit den jeweils zuständigen REABs zusammen, um Doppelstrukturen zu vermeiden und bestehende Angebote sinnvoll zu ergänzen. 

  • Wie können unterschiedliche Formen von Benachteiligung zusammengedacht werden, ohne einzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen?
  • Wie lässt sich die Komplexität sozialer Ungleichheiten/von Inklusion im kommunalen Handeln berücksichtigen und gleichzeitig praktikabel reduzieren?
  • Wie können zielgruppenspezifische Maßnahmen entwickelt werden, ohne intersektionale Lebenslagen aus dem Blick zu verlieren?
  • Wie kann eine sensibilisierte und reflektierte Nutzung von Daten im Bildungsmonitoring gefördert werden? 

Inklusion im kommunalen Bildungsmanagement

Eine inklusive Bildungslandschaft ist eine zentrale Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Bildung, Beeinträchtigung oder sozialer Lage. Dazu gehört, bestehende Barrieren zu erkennen und abzubauen sowie Zugänge zu Bildungsangeboten, Unterstützungsstrukturen und Beteiligungsmöglichkeiten für alle Bürger:innen zu stärken. Grundlage hierfür ist auch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die seit dem 26. März 2009 in Deutschland geltendes Recht ist und Kommunen verpflichtet, Inklusion als Menschenrecht lokal umzusetzen. 
 
Das kommunale Bildungsmanagement kann hierbei eine wichtige Rolle übernehmen: Es bündelt Informationen, vernetzt relevante Akteur:innen und trägt dazu bei, Inklusion als grundlegendes Prinzip einer zukunftsfähigen kommunalen Bildungslandschaft zu verankern. 

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