17. August 2026, 09:00-10:30 Uhr // Digital via MS-Teams
Kommunale Bildungsarbeit gerät zunehmend unter Druck: Themen wie Demokratiebildung, Inklusion und Integration werden durch gezielte Kampagnen und politische Mobilisierung von Akteuren der äußeren Rechten delegitimiert.
In Kreistagen, Stadträten und Bildungsausschüssen nutzen sie Instrumente der Gremienarbeit systematisch. Kleine Anfragen binden Kapazitäten, Anträge erzwingen öffentliche Positionierungen, taktische Blockaden verzögern Beschlüsse.
Mit einem Forschungsimpuls von Prof. Dr. Anke Grotlüschen (Universität Hamburg) aus dem Projekt „Brandmauern im Bildungswesen" ordnen wir diese Strategien ein: Wo setzt rechte Einflussnahme an, welchen Mustern folgt sie und was kann ihr auf kommunaler Ebene erfolgreich entgegengesetzt werden? Im Anschluss kommen wir über Ihre kommunalen Erfahrungen und Herausforderungen ins Gespräch.
An wen richtet sich das Format?
Das „Wissen geht raus“ richtet sich an Mitarbeitende im „Fachnetzwerk kommunales Bildungsmanagement" sowie an Fach- und Leitungskräfte der kommunalen (Bildungs-)Verwaltung an der Schnittstelle Bildung, Jugendhilfe, Gesundheit und Stadtteilarbeit.
Anmeldung
Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Nach dem Eingang und der Sichtung aller Anmeldungen erhalten Sie von uns eine Zu- oder Absage für Ihre Teilnahme.
- Anmeldung bis zum 07.08.2026
- Anmeldelink Wissen geht raus: Strategien der äußeren Rechten in der kommunalen Bildungspolitik
- Eine Zu-/Absage für Ihre Teilnahme erhalten Sie bis zum 12.08.2026.
- Die Teilnahme ist kostenfrei.
Den Zugangslink versenden wir einen Tag vor der Veranstaltung.
Weitere Informationen: https://www.faberid.de/veranstaltungen/#werkstatt-fuer-kommunen-raeume-nach-den-bedarfen-von-jugend…
